Geschichte

Es begann mit Ross und Wagen
Mit einem von zwei Pferden gezogenen Brückenwagen startet Hans Schneider am 1. Juni 1953 die Bahncamionage. Jeden Tag verteilte er Stückgut an die Empfänger und arbeitet daneben auf dem elterlichen Bauernhof in Bellach. Später kommt ein Lieferwagen hinzu und mit dem Traktor werden Roh- Linienbusse und Trammwagen von der Carrosserie Hess gebracht und wieder verladen.

Kommunalbetrieb
Mit einem Fahrzeug nimmt Schneider Transporte 1964 die Kehrichtabfuhr in Angriff; zunächst in Bellach, Bettlach, Langendorf, Lengnau und Pieterlen. Später kamen Luterbach, Koppigen und Willadingen dazu und der Fahrzeugpark wurde auf vier Fahrzeuge aufgestockt. Die Entsorgung ist differenzierter geworden. Landete früher der gesamte Müll in einer offenen Deponie, werden heute Brennbares, Papier/Karton, Grünzeug, Metall und Steine separat eingesammelt und entsorgt. Ab 1986 kommt die Strassenreinigung dazu. Heute werden 20 Gemeinden am Jurasüdfuss bedient.

Schneider geht auf Reisen
1978 wurde der erste Reisecar gekauft. Eine Occasion mit 42 Plätzen. Ein Jahr später kam dann ein neuer 47-Plätzer hinzu. Heute hat das Reisegeschäft den Löwenanteil am Umsatz. Zur Verfügung stehen elf Fahrzeuge mit einem Angebot von 16 bis 70 Plätzen. In der Reisebranche sieht sich Ferdinand Schneider als regionaler Anbieter. Entsprechend umfassend ist das Angebot: Ferien-, Rund- und Gesellschaftsreisen, Hochzeiten, Klubausflüge, usw. Die Destinationen befinden sich in ganz Europa – Spanien und Italien (Badeferien), Österreich, Ungarn und Schottland (Rundreisen) sind die beliebtesten Länder. Im Juli 2000 wurde zusätzlich in Grenchen ein Verkaufs- und Beratungsbüro eröffnet.

1953
Strassenreinigung
1986
1964